Gebührenbefreiung für Transparenzregister beantragen

Aktuell erhalten die im Vereinsregister eingetragenen Vereine in Deutschland Gebührenbescheide für die Jahresgebühren zur Führung des Transparenzregisters. Diese sind rechtmäßig. Das Transparenzregister wurde im Rahmen der Umsetzung der 4. EU-Anti-Geldwäscherichtlinie eingeführt. Die Führung des Transparenzregisters wird durch die Bundesanzeiger Verlag GmbH umgesetzt. Für die Führung dieses Registers wird eine jährliche Grundgebühr von 2,50 Euro bzw. von 4,80 Euro ab 2020 erhoben. Dies war bereits in Vorjahren der Fall.

Aufgrund der im Januar 2020 neu erlassenen Transparenzregistergebührenverordnung gilt aber: „Für Vereinigungen nach § 20 GwG, die einen steuerbegünstigten Zweck im Sinn der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung verfolgen, ist gemäß § 24 Abs. 1 Satz 2 GwG eine gesetzliche Gebührenbefreiung vorgesehen.“ Die Gebührenbefreiung muss aber beantragt werden – maßgeblich für die Befreiung ist der Zeitpunkt der Antragstellung, eine rückwirkende Befreiung ist nicht vorgesehen. Vereine (deren Vorstand) können die Anfrage formlos senden an die E-Mail-Adresse gebuehrenbefreiung@transparenzregister.de. Beizulegen sind Registerauszug und Freistellungsbescheid.

3. Twittergewitter der Feuerwehren: Notruf-Tipps und Wintereinsätze im Fokus

Mehr als 12.500 Tweets unter dem Hashtag #112live brachten die Medienaktion „Twittergewitter“ am 112-Notruftag ganz nach vorne in den Deutschlandtrend des Kurznachrichtendienstes Twitter: 55 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland, zahlreiche Freiwillige Feuerwehren, Landes- und Kreisfeuerwehrverbände sowie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF) informierten über Notruf-Tipps, Wintereinsätze und mehr. Auch die Feuerwehr Wiesbaden nahm an der Aktion teil.

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Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden bei 3. „Twittergewitter“ der Berufsfeuerwehren

In der aktuellen Zeit ist es noch üblicher geworden, digitale Einblicke in den Alltag zu erhalten: Am europaweiten Notruftag am Donnerstag, 11. Februar 2021, lassen 55 Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland die Bevölkerung über den Kurznachrichtendienst Twitter beim 3. „Twittergewitter“ unter dem Hashtag #112live direkt an Einsätzen und Ausbildung teilhaben, geben Informationen über das Engagement und Verhaltenstipps für den Notfall. Auch die Feuerwehr Wiesbaden ist aktiv dabei.

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Gedenken: Drei Feuerwehrleute starben vor 50 Jahren bei Linde-Großbrand in Kostheim

Im Linde-Kältetechnikwerk in Kostheim kam es heute vor 50 Jahren, am 23. Januar 1971, zu einer verheerenden Brandkatastrophe. Drei Feuerwehrleute starben während der Löscharbeiten, als ein Gebäudeteil in sich zusammenstürzte. Fünf Tage lang dauerten die Löscharbeiten, zu denen Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet alarmiert wurden. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist eine offizielle Gedenkveranstaltung nicht möglich, daher wurde das Ereignis in Gedenken an die verunglückten Kameraden aufbereitet.

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Teil der Geschichte sein (Part II)

– Statement von Ralf Nothacker, Desinfektor der Feuerwehr Wiesbaden, zur Corona-Pandemie –

Viele hatten die Hoffnung, dass es nach dem Jahreswechsel besser werden würde. Dass es mit dem Beginn des neuen Jahr 2021 endlich eine positive Entwicklung in der Corona-Pandemie zu spüren ist.

Die harten Fakten sprechen leider ein anders Bild. Die täglichen Fallzahlen der Neuinfektionen bleiben weiter hoch, viel zu hoch. Noch viel erschreckender sind die Todeszahlen von jeden Tag um die TAUSEND Menschen, die an einer Corona-Infektion ihr Leben verlieren. Die Pandemie ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und lässt sich nicht mehr in großen Ausbrüchen erklären. Damit sind wir noch weit davon entfernt, dass der Kampf gegen SarsCov2 sich zum positiven wendet. Gefühlt behält sogar das Virus und die daraus folgenden harten Einschnitte weiter die Oberhand. Schwere Einschnitte im öffentlichen, arbeits- und privaten Gebiet müssen ertragen werden, um unser Gesundheitssystem nicht völlig an den Rand des Machbaren zu bringen. Auf den Punkt gebracht. Es geht um die Rettung von Menschenleben.

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Erstes „Mittleres Löschfahrzeug“ in Kloppenheim stationiert – MLF sollen TSF-W ersetzen

Als Ersatz für ein in die Jahre gekommenes Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 wurde im Oktober 2019 bei der Freiwilligen Feuerwehr Kloppenheim das erste Wiesbadener Mittlere Löschfahrzeug (MLF) in Dienst gestellt. Künftig sollen die kleineren Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wasser (TSF-W) in Wiesbaden bei Neubeschaffungen durch MLF ersetzt werden.

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Feuerwehren appellieren: Böller- und Versammlungsverbote beachten

In diesem Jahr gilt ein generelles Verkaufsverbot für Böller – mit dieser Änderung der Sprengstoffverordnung soll die Zahl der Unfälle rund um Silvester reduziert werden, damit Rettungsdienst und Kapazitäten in den Krankenhäusern entlastet werden. „Wir begrüßen das Verbot, mit dem auch die Einsatzzahlen der Feuerwehren reduziert werden sollen“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). An publikumsträchtigen Plätzen, die durch die jeweilige Kommune definiert werden, gilt generell Feuerwerksverbot. Pyrotechnik ist auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen untersagt; das Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser.

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Teil der Geschichte sein (Part I)

– Statement von Ralf Nothacker, Desinfektor der Feuerwehr Wiesbaden, zur Corona-Pandemie –

Die jüngere Vergangenheit der Menschheit ist zu einem großen Teil von einer besonderen Entwicklung im Bereich des Gesundheitssystems geprägt. Infektionskrankheiten, die vor noch gar nicht allzu langer Zeit mit zum Teil schrecklichen Krankheitsbildern und nicht selten mit den Leben bezahlt werden mussten, haben fast gänzlich ihren Schrecken verloren. Ja sogar sind sie kaum noch in der Allgemeinbevölkerung bekannt. Ein Zustand, dem wir einem der besten Prophylaxe-Systeme der Welt zu verdanken haben: Der Impfung von Menschen gegen Infektionskrankheiten. 

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Weihnachtsgruß der Stadtbrandinspektoren

Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,

ein schwieriges Jahr neigt sich dem Ende zu. Kurz vor den Weihnachtstagen und dem Jahreswechsel hat uns die Corona-Pandemie noch fest im Griff. Auch wenn die Berichterstattung über einen Impfstoff Hoffnung macht, sind wir von einer Normalisierung unseres Lebens noch weit entfernt. Bei vielen ist auch die Frustration ein ständiger Begleiter im täglichen Leben geworden.  Die Unsicherheit mischt sich in unsere alltäglichen Planungen, und wir alle wünschen, dass sich die Dinge bald zum Besseren wenden. Die letzten Monate waren für uns alle sehr schwierig. Sowohl der Einsatzdienst, als auch der normale Übungsdienst, die Arbeit in den Vereinen war und ist geprägt von vielen Hürden und Unwägbarkeiten. 

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